Sommergewitter

In der Früh bleibt alles ruhig. Die SchülerInnen erholen sich vom gestrigen Tag, indem sie heute mal ausschlafen. Nur wenige der rund 400 Kinder lassen sich beim Frühstück blicken. Der Tag beginnt ausnahmsweise in der zweiten Einheit: für die Obergruppen geht es auf die Boote, um die Taktizierung wieder einzustudieren, während die zweite und sechste Gruppe sich kreativ beim Bodypainting austoben.

Am Nachmittag werden die neuen Boote, Jaguar und Tornado, von deren Besetzung aufgetakelt. Mit Gilgen-Wind in den Segeln geht es aufs Wasser. Die beiden Boote bekommen heute ein ganz besonderes Fotoshooting für die Sponsoren der Kutter.

Die jüngsten Burschen und Mädels packen heute Kappe sowie Wasserflasche ein und ziehen sich feste Schuhe an, denn für sie geht es nach St. Wolfgang. Um die 100 Kinder werden mit ihren Betreuern in die Stadt gehen.

Trotz des scheinbar gut-aussehenden Wetter, zieht es in der vierten Einheit auf. Schon bald sieht man die ersten Blitze und das Grummeln des Gewitters. Es ist nicht lange, bis die ersten Regentropfen folgen: das erste Sommergewitter seit einer Woche. Für viele SchülerInnen ist es eine Erleichterung, denn mit dem Gewitter geht auch ein angenehm kühler Luftstoß einher. Am Abend wird daher Schlechtwetterprogramm gemacht. Die SchülerInnen sitzen aneinander gekuschelt beim Filme schauen, manche zeigen sich auch ganz mutig und führen einen Regentanz vor oder bauen Schlammburgen am Beachvolleyballplatz.

Schon fast zwei Wochen sind vergangen, doch es geht noch weiter und morgen erwartet die SchülerInnen ein weiterer Tag am gelben Haus im Salzkammergut.